Es gibt noch andere Leute, die hier nach Berlin gezogen sind ud in so einem Blog über das Leben hier schreiben. Einer von ihnen kann das viel besser als ich, deshalb möchte ich hier mal auf dieses Blog verweisen:
http://www.ichwerdeeinberliner.com/
Viel Spaß damit!
Dienstag, 18. Januar 2011
Freitag, 14. Januar 2011
FU wählt linke Mehrheit
Eine kleine Sensation bei der Wahl des Akademischen Senats: Die Liste „Exzellenz und Transparenz“ um Ex-Präsidentschaftsbewerber Raúl Rojas zieht als erste neue professorale Liste seit 1979 in das Gremium ein. Studierende hoffen nun auf eine linke Mehrheit.
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Samstag, 4. Dezember 2010
Kleine WG-Chronik
Freitag, 8. Oktober:
Wir sind stolze Besitzer eines Wohnungsschlüssels. Unser neues Heim liegt in Charlottenburg und ist kahl, als wir es betreten: Die Wände sind untapeziert, Herd und Spüle noch nicht eingebaut, auch sonst sind noch keine Möbel vorhanden. Zum Glück ist wenigstens das Bad voll funktionstüchtig.
Jana ist mit einem gemieteten Auto von Frankfurt gekommen und hat zwei Leute mitgebracht, ihren Freund Max und noch einen anderen Bekannten. Wir unternehmen einen Ausflug zu Ikea und kaufen erste Möbel, die wir natürlich noch nicht aufbauen können.
Montag, 11. Oktober:
Im größten Zimmer, das später Jenny gehören soll, haben wir ein Matrazenlager eingerichtet. Wir bestellen Internet bei 1und1.
Dienstag, 12. Oktober:
Jenny hat einen Bekannten aufgetrieben, der sich bereiterklärt, für wenig Geld bei uns zu tapezieren. Er kann leider nur am Wochenende und wird zwei Wochenenden brauchen, bis er mit der ganzen Wohnung fertig ist.
Mittwoch, 13. Oktober:
Ich fahre noch für ein paar Tge nach Neuhausen, bevor das Semester wieder anfängt.
Sonntag, 17. Oktober:
Abends komme ich wieder in Berlin an. Die Tapete in Jennys Zimmer ist dran, in Janas teilweise. Küche ist auch schon fertig.
Montag, 18. Oktober:
Die Uni geht los, für meine Mitbewohnerinnen der erste Tag in der Uni.
Sonntag, 24. Oktober:
Der Rest der Wohnung wird tapeziert. Ich habe ein paar Leute zum Streichen eingeladen, Jana wollte auch mitmachen, bleibt aber bis abends verschwunden. Dann taucht sie mit einem Menschen namens Tom abends auf, den sie auf dem Flohmarkt getroffen hat und der wirkt, als hätte er irgendwelche Drogen eingeworfen. Tom bleibt über Nacht.
Freitag, 29. Oktober:
Ich habe mir ein Auto gemietet, um noch einige Dinge einzukaufen. Ich fahre zum ersten Mal in Berlin Auto und kaufe eine Matraze und diverse Möbel ein. Am Abend treffen Janas Freund und der andere Bekannte, der schon einmal da war, wieder ein; sie alle gehen am Abend auf ein Konzert.
Samstag, 30. Oktober:
Der Tag ist fürs Möbel Aufbauen reserviert, Jenny hat noch einige Freunde und Freundinnen zur Mithilfe eingeladen. Tom kommt vorbei und verschwindet wieder, offensichtlich eifersüchtig auf Max. als die Möbel aufgebaut sind, sieht unsere WG schon einigermaßen wohnlich aus.
Anfang November:
Wir erledigen einige kleinere Arbeiten und setzen den Termin für die WG-Einweihungsprty auf den 19. 11. fest. Tom kommt uns immer wieder besuchen, bis Jana, schon eine ganze Zeit lang vom ihm genervt, ihn rausschmeißt. 1und1 schickt einen Brief: Sie entschuldigen sich für die Verzögerung.
Donnerstag, 11. November:
Bei der Spüle, die vor zwei Wochen eingebaut worden ist, bricht das Abwasserrohr ab, die Küche steht unter Wasser. Der Handwerker wird sofort herbestellt. 1und1 schickt wieder einen Brief: Selber Inhalt wie beim letzten Mal.
Freitag, 12. November:
Linda ist übers Wochenende zu Besuch und ich halte mir die Tage frei von WG-Organisationsterminen.
Samstag, 13. Oktober:
Am Abend lade ich zum ersten Mal Leute meine Wohnung ein (nicht zum Arbeiten): Wir veranstalten einen Spieleabend und feiern in Lindas Geburtstag rein. Am selben Abend kommt Jenny mit einem Kommilitonen von mir zusammen.
Freitag, 19. November:
Wir weihen unsere WG endlich ein. Den Tag nutzen wir, um die Wohnung endlich einmal sauber zu bekommen. Am Abend steigt dann die Party. Ich fühle mich zuhause.
Dienstag, 23. November:
Jana entdeckt, dass sie Läuse hat. Daraufhin überprüfen auch Jenny und ich unsere Haare: Alles verlaust.
Mittwoch, 24. November:
Wir schmieren uns großzügig Entlausungsmittel in die Haare und halten fürs erste einen Sicherheitsabstand von allen anderen.
Freitag, 26. November:
Wir bekommen tatsächlich endlich einen Termin von 1und1. Der Techniker kommt am 6. 12. zwischen 8 und 16 Uhr. Es soll bitte die ganze Zeit über jemand anwesend sein.
Freitag, 3. Dezember:
Projekt WG-Gründung abgeschlossen. Alles Durcheinander, das gemeinsame Einrichten der Wohnung hat uns zusammengeschweißt. Wir kochen, spielen, reden abends zusammen und verstehen uns insgesamt sehr gut. Die lange Suche, das wochenlange provisoische Wohnen, die ganzen Unannehmlichkeiten haben sich letztendlich ausgezahlt. Wenn wir jetzt noch endlich unser Internet hätten...
Wir sind stolze Besitzer eines Wohnungsschlüssels. Unser neues Heim liegt in Charlottenburg und ist kahl, als wir es betreten: Die Wände sind untapeziert, Herd und Spüle noch nicht eingebaut, auch sonst sind noch keine Möbel vorhanden. Zum Glück ist wenigstens das Bad voll funktionstüchtig.
Jana ist mit einem gemieteten Auto von Frankfurt gekommen und hat zwei Leute mitgebracht, ihren Freund Max und noch einen anderen Bekannten. Wir unternehmen einen Ausflug zu Ikea und kaufen erste Möbel, die wir natürlich noch nicht aufbauen können.
Montag, 11. Oktober:
Im größten Zimmer, das später Jenny gehören soll, haben wir ein Matrazenlager eingerichtet. Wir bestellen Internet bei 1und1.
Dienstag, 12. Oktober:
Jenny hat einen Bekannten aufgetrieben, der sich bereiterklärt, für wenig Geld bei uns zu tapezieren. Er kann leider nur am Wochenende und wird zwei Wochenenden brauchen, bis er mit der ganzen Wohnung fertig ist.
Mittwoch, 13. Oktober:
Ich fahre noch für ein paar Tge nach Neuhausen, bevor das Semester wieder anfängt.
Sonntag, 17. Oktober:
Abends komme ich wieder in Berlin an. Die Tapete in Jennys Zimmer ist dran, in Janas teilweise. Küche ist auch schon fertig.
Montag, 18. Oktober:
Die Uni geht los, für meine Mitbewohnerinnen der erste Tag in der Uni.
Sonntag, 24. Oktober:
Der Rest der Wohnung wird tapeziert. Ich habe ein paar Leute zum Streichen eingeladen, Jana wollte auch mitmachen, bleibt aber bis abends verschwunden. Dann taucht sie mit einem Menschen namens Tom abends auf, den sie auf dem Flohmarkt getroffen hat und der wirkt, als hätte er irgendwelche Drogen eingeworfen. Tom bleibt über Nacht.
Freitag, 29. Oktober:
Ich habe mir ein Auto gemietet, um noch einige Dinge einzukaufen. Ich fahre zum ersten Mal in Berlin Auto und kaufe eine Matraze und diverse Möbel ein. Am Abend treffen Janas Freund und der andere Bekannte, der schon einmal da war, wieder ein; sie alle gehen am Abend auf ein Konzert.
Samstag, 30. Oktober:
Der Tag ist fürs Möbel Aufbauen reserviert, Jenny hat noch einige Freunde und Freundinnen zur Mithilfe eingeladen. Tom kommt vorbei und verschwindet wieder, offensichtlich eifersüchtig auf Max. als die Möbel aufgebaut sind, sieht unsere WG schon einigermaßen wohnlich aus.
Anfang November:
Wir erledigen einige kleinere Arbeiten und setzen den Termin für die WG-Einweihungsprty auf den 19. 11. fest. Tom kommt uns immer wieder besuchen, bis Jana, schon eine ganze Zeit lang vom ihm genervt, ihn rausschmeißt. 1und1 schickt einen Brief: Sie entschuldigen sich für die Verzögerung.
Donnerstag, 11. November:
Bei der Spüle, die vor zwei Wochen eingebaut worden ist, bricht das Abwasserrohr ab, die Küche steht unter Wasser. Der Handwerker wird sofort herbestellt. 1und1 schickt wieder einen Brief: Selber Inhalt wie beim letzten Mal.
Freitag, 12. November:
Linda ist übers Wochenende zu Besuch und ich halte mir die Tage frei von WG-Organisationsterminen.
Samstag, 13. Oktober:
Am Abend lade ich zum ersten Mal Leute meine Wohnung ein (nicht zum Arbeiten): Wir veranstalten einen Spieleabend und feiern in Lindas Geburtstag rein. Am selben Abend kommt Jenny mit einem Kommilitonen von mir zusammen.
Freitag, 19. November:
Wir weihen unsere WG endlich ein. Den Tag nutzen wir, um die Wohnung endlich einmal sauber zu bekommen. Am Abend steigt dann die Party. Ich fühle mich zuhause.
Dienstag, 23. November:
Jana entdeckt, dass sie Läuse hat. Daraufhin überprüfen auch Jenny und ich unsere Haare: Alles verlaust.
Mittwoch, 24. November:
Wir schmieren uns großzügig Entlausungsmittel in die Haare und halten fürs erste einen Sicherheitsabstand von allen anderen.
Freitag, 26. November:
Wir bekommen tatsächlich endlich einen Termin von 1und1. Der Techniker kommt am 6. 12. zwischen 8 und 16 Uhr. Es soll bitte die ganze Zeit über jemand anwesend sein.
Freitag, 3. Dezember:
Projekt WG-Gründung abgeschlossen. Alles Durcheinander, das gemeinsame Einrichten der Wohnung hat uns zusammengeschweißt. Wir kochen, spielen, reden abends zusammen und verstehen uns insgesamt sehr gut. Die lange Suche, das wochenlange provisoische Wohnen, die ganzen Unannehmlichkeiten haben sich letztendlich ausgezahlt. Wenn wir jetzt noch endlich unser Internet hätten...
Mittwoch, 20. Oktober 2010
Ohne Netz
Eigentlich will ich dieses Blog ja wieder einigermaßen auf Vordermann bringen, aber jetzt werde ich schon wieder davon abgehalten...
Da ich ja neulich erst umgezogen bin, habe ich in meiner Wohnung derzeit noch kein Internet. Seht es mir also bitte nach, wenn ich in den nächsten Wochen nicht allzuviel posten kann, das WLAN ist schon bestellt.
Da ich ja neulich erst umgezogen bin, habe ich in meiner Wohnung derzeit noch kein Internet. Seht es mir also bitte nach, wenn ich in den nächsten Wochen nicht allzuviel posten kann, das WLAN ist schon bestellt.
Dienstag, 5. Oktober 2010
Berlin in Stuttgart, Stuttgart in Berlin
Ein Thema, das mich und die gesamte deutsche Medienlandschaft in den letzten Wochen sehr beschäftigt hat, soll hier auch noch angesprochen werden: Stuttgart 21. Ich weiß, ich weiß, in diesem Blog sollte ich euch eigentlich von Berlin erzählen und nicht von den Dingen, von denen ihr wahrscheinlich schon die Nase bis obenhin voll habt, aber in diesem Fall lassen sich die beiden Bereiche einfach zu gut vermischen, um das Thema links liegen zu lassen.
Berlin in Stuttgart
Fast täglich finden Demonstrationen statt, die Polizei geht mit Wasserwerfern und Pfefferspray großflächig um, die Grünen lassen in Umfragen die SPD hinter sich: So ist Berlin. Nach einem Jahr, das ich hier verbracht habe, bin ich diese Zustände im Großen und Ganzen gewohnt. Berlin, dachte ich, hat eben diese breite alternative Szene und es treiben sich hier eben einige gewaltbereite Autonome herum (solche Leute können im Übrigen auch ganz nett sein), und die Polizei greift da eben schon mal schneller zu harten Mitteln. Es ist eben Berlin, und nicht, sagen wir, Stuttgart. Und was muss ich jetzt erleben? Berlin ist zwar nicht Stuttgart, aber scheinbar wird Stuttgart zu Berlin. Alle Menschen, die in Stuttgart jetzt nicht so recht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen, haben mein Verständnis, denn auch ich hab ja ein wenig Zeit gebraucht, um mich an so ein Umfeld zu gewöhnen. Ich persönlich finde das schon etwas gemein: Da zieht man extra der Demonstrationskultur wegen nach Berlin, und dann sowas.
Stuttgart in Berlin
Am Wochenende ist dann auch Stuttgart in Berlin angekommen. Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei fand am Freitagabend eine Demonstration vor dem DB-Tower am Potsdamer Platz statt, wo unter Anderem Claudia Roth (Grüne) anklagende Worte an die Verantwortlichen in Stuttgart, aber auch an Angela Merkel richtete. Auf dieser Demo traf ich Tobi und Jenny, zwei Menschen, die vermutlich, wenn überhaupt, erst ein-, zweimal in ihrem Leben überhaupt in Stuttgart waren und bisher nicht viel mehr über das Projekt Stuttgart 21 wussten als das, was ich ihnen ab ud zu erzählte. Trotzdem war es nicht ich, der die beiden zur Demo geschleppt hat, nein, vielmehr hat Jenny mich überhaupt erst davon informiert, dass sie stattfindet. Mit etwa 1000 Menschen zogen wir dann zur baden-württembergischen Vertretung. Tatsächlich erfahren die Schwaben jetzt sogar aus Berlin Solidarität, obwohl sie hier üblicherweise nicht sonderlich beliebt sind. (Wie heißt es in einem Lied: "Weihnachten ist es so schön in Berlin, weil alle Schwaben nach Hause gehn")
Berlin in Stuttgart
Fast täglich finden Demonstrationen statt, die Polizei geht mit Wasserwerfern und Pfefferspray großflächig um, die Grünen lassen in Umfragen die SPD hinter sich: So ist Berlin. Nach einem Jahr, das ich hier verbracht habe, bin ich diese Zustände im Großen und Ganzen gewohnt. Berlin, dachte ich, hat eben diese breite alternative Szene und es treiben sich hier eben einige gewaltbereite Autonome herum (solche Leute können im Übrigen auch ganz nett sein), und die Polizei greift da eben schon mal schneller zu harten Mitteln. Es ist eben Berlin, und nicht, sagen wir, Stuttgart. Und was muss ich jetzt erleben? Berlin ist zwar nicht Stuttgart, aber scheinbar wird Stuttgart zu Berlin. Alle Menschen, die in Stuttgart jetzt nicht so recht wissen, wie sie mit der Situation umgehen sollen, haben mein Verständnis, denn auch ich hab ja ein wenig Zeit gebraucht, um mich an so ein Umfeld zu gewöhnen. Ich persönlich finde das schon etwas gemein: Da zieht man extra der Demonstrationskultur wegen nach Berlin, und dann sowas.
Stuttgart in Berlin
Am Wochenende ist dann auch Stuttgart in Berlin angekommen. Nach dem gewaltsamen Vorgehen der Polizei fand am Freitagabend eine Demonstration vor dem DB-Tower am Potsdamer Platz statt, wo unter Anderem Claudia Roth (Grüne) anklagende Worte an die Verantwortlichen in Stuttgart, aber auch an Angela Merkel richtete. Auf dieser Demo traf ich Tobi und Jenny, zwei Menschen, die vermutlich, wenn überhaupt, erst ein-, zweimal in ihrem Leben überhaupt in Stuttgart waren und bisher nicht viel mehr über das Projekt Stuttgart 21 wussten als das, was ich ihnen ab ud zu erzählte. Trotzdem war es nicht ich, der die beiden zur Demo geschleppt hat, nein, vielmehr hat Jenny mich überhaupt erst davon informiert, dass sie stattfindet. Mit etwa 1000 Menschen zogen wir dann zur baden-württembergischen Vertretung. Tatsächlich erfahren die Schwaben jetzt sogar aus Berlin Solidarität, obwohl sie hier üblicherweise nicht sonderlich beliebt sind. (Wie heißt es in einem Lied: "Weihnachten ist es so schön in Berlin, weil alle Schwaben nach Hause gehn")
Samstag, 2. Oktober 2010
There's no place like home
Dieses Blog ist zugegebenermaßen in den letzten Wochen etwas eingeschlafen, und deshalb werde ich mal versuchen, in den nächsten Tagen über alle wichtigen Dinge zu berichten, die ich in der Zwischenzeit in Berlin erlebt habe. Heute beginnen wir mit meiner Hauptbeschäftigung diesen Sommer: Der Wohnungssuche.
Berlin zur WG-Jagdsaison
Jedes Jahr im Sommer spielen tausende Studentinnen und Studenten in Berlin ein lustiges Spiel. Vom Prinzip her funktioniert es in etwa wie Reise nach Jerusalem, nur die Regeln sind etws komplizierter: Während man bei ersterem schon zufrieden sein kann, wenn man einen Platz ergattert hat, ist bei "Reise nach Berlin" die Qualität der freien Plätze unterschiedlich; unter Umständen kann man, selbst wenn man es geschafft hat, sich zu setzen, schlechter dran sein als die, die sich keinen Platz geholt haben.
Diesen Sommer habe auch ich mal an dem Spiel teilgenommen. Es wird im Internet über die Homepage wg-gesucht.de breitflächig organisiert. Ich habe mich also im Lauf des Sommers auf an die 50 WGs beworben; meistens soll man dafür einen kurzen Text schreiben, in dem man "ein bisschen was über sich erzählt". Nachdem man also eine Zeit lang darüber gegrübelt hat, wie man sich wohl am besten von seiner Schokoladenseite darstellen kann, beginnt das Warten: oft schreiben die potenziellen zukünftigen Mitbewohner erst nach mehreren Wochen zurück, wenn sie überhaupt zurückschreiben (eine Bewerbung, die durchgefallen ist, wird eigentlich grundsätzlich nicht beantwortet). In acht Fällen hatte ich schließlich das Glück, eingeladen zu werden. Die Meisten lassen ihre Bewerber einzeln kommen, und dann folgt das typische Gespräch: Und was machst du so? Ah, Mathe? Oh Gott. Ists schwierig? Ja, dacht ich mir. Und was hast du so für Hobbys? Zeitung? Ist ja cool. Rauchst du? Gut. Sonst noch was Wichtiges? Vegetarier? Nee, das ist natürlich kein Problem. Okay, danke, dass du da warst, wir melden uns.
Nachdem alle acht Gespräche ohne positive Rückmeldung zu Ende gegangen sind, musste ich mich langsam auch in andere Richtungen umschauen.
"Vegetarier_innen/Veganer_innen gesucht!"
Gegen Anfang September ging die Anzahl der WG-Zimmer-Angebote langsam zurück. Dafür wurden immer mehr Angebote eingestellt deren Text sich ungefähr so las: "Hey, bist du frustriert von der WG-Suche? Also ich schon, deshalb hab ich beschlossen, einfach selbst ne neue WG zu gründen. Wenn du Lust hast, mit mir zusammenzuziehen, melde dich einfach und dann schauen wir mal."
Am Anfang habe ich solche Angebote gleich übersrpungen, denn sie klangen nach viel Anstrengung: erst ein Casting durchlaufen, dann eine Wohnung suchen und die schließlich noch selbst ganz neu einrichten. Da war es mir doch lieber einfach in eine bereits bestehende WG einzuziehen. Als aber die WG-Plätze immer weniger wurden und die Zeit immer knapper (denn ich hatte zum 30. September gekündigt), musste ich langsam auch diese Möglichkeiten ausschöpfen. So lernte ich schließlich Jenny und Jana kennen. Wir waren recht schnell der Meinung, ganz gut zueinander zu passen, und machten uns auf die Suche nach einer Wohnung, was sich als nur geringfügig einfacher herausstellte als die vorausgegangene Suche nach einem WG-Zimmer. Einerseits werden bei der Bewerbung auf eine WOhnung in Belrin zig Unterlagen verlangt, die noch keiner von uns besorgt hatte, andererseits war der Andrang auf die Wohnungen beinahe so groß wie zuvor auf die WGs; der einzige Unterschied war, dass sich die Kriterien geändert hatten, nach denen ausgesucht wurde. Nach zwei erfolglosen Bewerbungen und wenige Tage vorm 30. September trat dann plötzlich eine Art Deus ex Machina auf: Die Eltern eines Nachhilfeschülers von Jenny waren in der Wohnungsvermietung tätig und erklärten, sie hätte eine Wohnung für uns zur Verfügung. Dann ging alles schnell: Wir schauten uns die Wohnung an, entschieden uns, dass wir sie nehmen würden, und bekamen kurze Zeit später das Okay des Eigentümers. Am Montag werden wir den Mietvertrag unterschreiben und die Schlüssel erhalten, so lange verbringe ich meine Nächte bei Freunden, da ich aus meinem alten Zimmer schon ausziehen musste.
Berlin zur WG-Jagdsaison
Jedes Jahr im Sommer spielen tausende Studentinnen und Studenten in Berlin ein lustiges Spiel. Vom Prinzip her funktioniert es in etwa wie Reise nach Jerusalem, nur die Regeln sind etws komplizierter: Während man bei ersterem schon zufrieden sein kann, wenn man einen Platz ergattert hat, ist bei "Reise nach Berlin" die Qualität der freien Plätze unterschiedlich; unter Umständen kann man, selbst wenn man es geschafft hat, sich zu setzen, schlechter dran sein als die, die sich keinen Platz geholt haben.
Diesen Sommer habe auch ich mal an dem Spiel teilgenommen. Es wird im Internet über die Homepage wg-gesucht.de breitflächig organisiert. Ich habe mich also im Lauf des Sommers auf an die 50 WGs beworben; meistens soll man dafür einen kurzen Text schreiben, in dem man "ein bisschen was über sich erzählt". Nachdem man also eine Zeit lang darüber gegrübelt hat, wie man sich wohl am besten von seiner Schokoladenseite darstellen kann, beginnt das Warten: oft schreiben die potenziellen zukünftigen Mitbewohner erst nach mehreren Wochen zurück, wenn sie überhaupt zurückschreiben (eine Bewerbung, die durchgefallen ist, wird eigentlich grundsätzlich nicht beantwortet). In acht Fällen hatte ich schließlich das Glück, eingeladen zu werden. Die Meisten lassen ihre Bewerber einzeln kommen, und dann folgt das typische Gespräch: Und was machst du so? Ah, Mathe? Oh Gott. Ists schwierig? Ja, dacht ich mir. Und was hast du so für Hobbys? Zeitung? Ist ja cool. Rauchst du? Gut. Sonst noch was Wichtiges? Vegetarier? Nee, das ist natürlich kein Problem. Okay, danke, dass du da warst, wir melden uns.
Nachdem alle acht Gespräche ohne positive Rückmeldung zu Ende gegangen sind, musste ich mich langsam auch in andere Richtungen umschauen.
"Vegetarier_innen/Veganer_innen gesucht!"
Gegen Anfang September ging die Anzahl der WG-Zimmer-Angebote langsam zurück. Dafür wurden immer mehr Angebote eingestellt deren Text sich ungefähr so las: "Hey, bist du frustriert von der WG-Suche? Also ich schon, deshalb hab ich beschlossen, einfach selbst ne neue WG zu gründen. Wenn du Lust hast, mit mir zusammenzuziehen, melde dich einfach und dann schauen wir mal."
Am Anfang habe ich solche Angebote gleich übersrpungen, denn sie klangen nach viel Anstrengung: erst ein Casting durchlaufen, dann eine Wohnung suchen und die schließlich noch selbst ganz neu einrichten. Da war es mir doch lieber einfach in eine bereits bestehende WG einzuziehen. Als aber die WG-Plätze immer weniger wurden und die Zeit immer knapper (denn ich hatte zum 30. September gekündigt), musste ich langsam auch diese Möglichkeiten ausschöpfen. So lernte ich schließlich Jenny und Jana kennen. Wir waren recht schnell der Meinung, ganz gut zueinander zu passen, und machten uns auf die Suche nach einer Wohnung, was sich als nur geringfügig einfacher herausstellte als die vorausgegangene Suche nach einem WG-Zimmer. Einerseits werden bei der Bewerbung auf eine WOhnung in Belrin zig Unterlagen verlangt, die noch keiner von uns besorgt hatte, andererseits war der Andrang auf die Wohnungen beinahe so groß wie zuvor auf die WGs; der einzige Unterschied war, dass sich die Kriterien geändert hatten, nach denen ausgesucht wurde. Nach zwei erfolglosen Bewerbungen und wenige Tage vorm 30. September trat dann plötzlich eine Art Deus ex Machina auf: Die Eltern eines Nachhilfeschülers von Jenny waren in der Wohnungsvermietung tätig und erklärten, sie hätte eine Wohnung für uns zur Verfügung. Dann ging alles schnell: Wir schauten uns die Wohnung an, entschieden uns, dass wir sie nehmen würden, und bekamen kurze Zeit später das Okay des Eigentümers. Am Montag werden wir den Mietvertrag unterschreiben und die Schlüssel erhalten, so lange verbringe ich meine Nächte bei Freunden, da ich aus meinem alten Zimmer schon ausziehen musste.
Freitag, 1. Oktober 2010
Rückkehr aus der Sommerpause
Ich weiß, ich hab viel, viel zu lange nicht gepostet, und ich schäme mich auch ein bisschen. Jetzt, wo das neue Semester angefngen hat, nehme ich mir aber vor, wieder regelmäßig was zu schreiben. Also schaut ab und zu vorbei...
Samstag, 10. Juli 2010
Opportunisten wie wir
Es war einmal, im November 2009: Die deutschsprachige Universitätslandschaft erfasst eine Welle des Protests. Für Tage, fast Wochen richtet sich die öffentliche Aufmerksamkeit auf die Hochschulen. Der große Erfolg der Studierenden ist zum Greifen nahe. Scheinbar. Denn im Juli 2010 zeigt sich ein ganz anderes Bild. Der groß angekündigte Bologna-Gipfel blieb ohne Ergebnisse, die Bildungsstreik-Demonstration eine Randnotiz in den Zeitungen, die Protestatmosphäre ist verflogen. Statt zu einer Siegesfeier rufen die ASten der FU, TU und HU diesen Dienstag zum Krisengipfel: „Ausgebrannt? Perspektiven und Utopien nach dem Uni-Streik“ ist der vielsagende Titel der Veranstaltung. Selbst der Runde Tisch, der vielen als größte Errungenschaft des Bildungsstreiks gilt, muss mangels Beteiligung über seine Auflösung nachdenken. Was ist passiert?
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Montag, 5. Juli 2010
Spendenskandale an der Eliteuni
So, diesmal hat sich ein Kollege von der ZEIT (zu langer Umgang in journalistischem Milieu mündet in einem Hang zur Selbstüberschätzung) um die neuesten Nachrichten von der FU gekümmert. Wie mit dem Bildungsetat hierzulande umgegangen wird, könnt ihr hier nachlesen. Natürlich hat aber auch die FURIOS etwas zu den Vorfällen zu sagen.
Donnerstag, 1. Juli 2010
Über Toiletten
Hallo zusammen!
Heute beglücke ich euch mit einer E-Mail-Schlacht, die über den Verteiler des Fachbereichs Mathematik/Informatik ausgetragen wurde und die ich euch nicht vorenthalten möchte. Viel Spaß beim Lesen!
Von: H., Hannes
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Lieber Herr H. and andere Lesende,
ich bin zwar in den Gebiet nicht so bewandert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Leute aus „kultureller Unkenntnis“ *auf* die Toilette draufstellen.
Wenn Sie das so schreiben und dann nochmal explizit Nicht-Herkunftsdeutsche als Zielgruppe der E-Mail hervorheben, unterstellen Sie, dass Ausländer entweder kulturlos, unhygienisch oder einfach zu blöd sind um eine Toilette zu benutzen.
Ich weiß nicht, ob Sie das so gemeint haben, aber es reproduziert in hohem Maße verbreitete Vorurteile und trägt m.E. nicht dazu bei, dass sich "Ausländer" an unserem FB wohlfühlen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie das geraderücken können.
Vielen Dank,
Mit freundlichen Grüßen,
Hannes H.
Von: E., Georg
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: dreckige Toiletten
Yo Hannes,
mach doch Du mal die Toiletten sauber, anstatt hier rumzusülzen und den politisch oberkorrekten Lehrmeister in Sachen gesellschaftlichem Umgang raushängen zu lassen.
Georg
Von: F., Danielle
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Sehr geehrte Damen und Herren, Hausmeister Alfred Heimann,
ich bedanke mich für die Mail von Herrn Hannes, da ich nach Lesen der Rundmail von Hausmeister Alfred Heimann von dem diskriminierenden Tonfall sehr schockiert war. Inhaltlich wollte ich nur beisteuern, dass die Damentoiletten seit meinem ersten Besuch dort nicht nur von einem athemberaubenden Gestank gekennzeichtet waren, sondern auch sonst in einem desolaten Zustand waren. Da die Toiletten offensichtlich undicht sind und die Fäkalien am unteren Rand der Schüssel nach außen treten, stand ich mehr als einmal in einer Urinlache. Dies kann man sicherlich nicht den nicht deutschsprachigen Kollegeinnen und Studentinnen zuschreiben. Bisher habe ich von Beschwerden abgesehen, da mir die teilweise sehr unangenehmen Seiten des Jobs von Hausmeister Alfred Heimann durchaus bewusst sind. Dies ist keine Entschuldigung dafür sich in einer Rundmail derart im Ton zu vergreifen. Es ist sehr bedauerlich, dass diese Problematik nicht sachlich und neutral angesprochen werden kann.
Mit freundliche Grüßen Danielle F.
Von: S., Enrico
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Hallo an alle Diskussionwilligen,
würdet ihr die Diskussion bitte nicht über den Mailverteiler führen. Dieser
unsägliche Spam nervt!
Viele Grüße
Enrico
Heute beglücke ich euch mit einer E-Mail-Schlacht, die über den Verteiler des Fachbereichs Mathematik/Informatik ausgetragen wurde und die ich euch nicht vorenthalten möchte. Viel Spaß beim Lesen!
Von: H., Alfred (Hausmeister)
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Toiletten
Liebe Fachbereichsangehörige,
aus gegebenen Anlass möchte ich darauf hinweisen, dass die Toiletten doch bitte so benutzt werden, wie es in unserer Kultur üblich ist. Auf den Damentoiletten haben wir seit geraumer Zeit leider feststellen müssen, das es Mitmenschen gibt, die sich mit ihren Straßenschuhen auf die Toilettenbrille stellen, um ihr Geschäft zu verrichten. Das ist für die nachfolgenden Damen sehr unangenehm sich dann hier drauf zu setzten.
Bitte teilen sie dies auch ihren nicht deutsch sprechenden Mitarbeitern, Kollegen und Studenten mit.
Mit freundlichen Grüßen
Alfred H.
Von: H., Hannes
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Lieber Herr H. and andere Lesende,
ich bin zwar in den Gebiet nicht so bewandert, aber ich kann mir nicht vorstellen, dass sich Leute aus „kultureller Unkenntnis“ *auf* die Toilette draufstellen.
Wenn Sie das so schreiben und dann nochmal explizit Nicht-Herkunftsdeutsche als Zielgruppe der E-Mail hervorheben, unterstellen Sie, dass Ausländer entweder kulturlos, unhygienisch oder einfach zu blöd sind um eine Toilette zu benutzen.
Ich weiß nicht, ob Sie das so gemeint haben, aber es reproduziert in hohem Maße verbreitete Vorurteile und trägt m.E. nicht dazu bei, dass sich "Ausländer" an unserem FB wohlfühlen.
Ich würde mich freuen, wenn Sie das geraderücken können.
Vielen Dank,
Mit freundlichen Grüßen,
Hannes H.
Von: L., Marcus
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: RE: Toiletten
Lieber Hannes,
bevor wir hier mit Vorwürfen der Ausländerfeindlichkeit um uns werfen könnte eine kurze Recherche über das eigene Unvermögen hinweghelfen! Sieh bitte hier:
http://de.wikipedia.org/wiki/Hocktoilette
Ich findes es prinzipiell sehr gut, dass Herr Heimann niemanden beschuldigen wollte mit Absicht derart die Toiletten zu missbrauchen. Er hat eher versucht nachvollziehbare Gründe zu suchen. Ich bin mir sicher Herr Heimann muss Dinge sehe und ertragen, die sich für Wunschelitestudenten nicht gehören und trotzdem versucht er immer die Vernunft hinter den Aktionen zu suchen. Das sollte mal anerkannt werden, anstatt es ihm mit sehr harten Vorwürfen zu danken, die hier nicht angebracht sind!
Gruß,
Marcus
Von: E., Georg
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: dreckige Toiletten
Yo Hannes,
mach doch Du mal die Toiletten sauber, anstatt hier rumzusülzen und den politisch oberkorrekten Lehrmeister in Sachen gesellschaftlichem Umgang raushängen zu lassen.
Georg
entfernt
Von: F., Danielle
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Sehr geehrte Damen und Herren, Hausmeister Alfred Heimann,
ich bedanke mich für die Mail von Herrn Hannes, da ich nach Lesen der Rundmail von Hausmeister Alfred Heimann von dem diskriminierenden Tonfall sehr schockiert war. Inhaltlich wollte ich nur beisteuern, dass die Damentoiletten seit meinem ersten Besuch dort nicht nur von einem athemberaubenden Gestank gekennzeichtet waren, sondern auch sonst in einem desolaten Zustand waren. Da die Toiletten offensichtlich undicht sind und die Fäkalien am unteren Rand der Schüssel nach außen treten, stand ich mehr als einmal in einer Urinlache. Dies kann man sicherlich nicht den nicht deutschsprachigen Kollegeinnen und Studentinnen zuschreiben. Bisher habe ich von Beschwerden abgesehen, da mir die teilweise sehr unangenehmen Seiten des Jobs von Hausmeister Alfred Heimann durchaus bewusst sind. Dies ist keine Entschuldigung dafür sich in einer Rundmail derart im Ton zu vergreifen. Es ist sehr bedauerlich, dass diese Problematik nicht sachlich und neutral angesprochen werden kann.
Mit freundliche Grüßen Danielle F.
Von: P., Angelika
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: WG: Toiletten
Sehr geehrter Herr Hauswedell,
wir alle kennen Herrn Heimann - Ihre Annahme ist völlig falsch. Leider erzeugten Sie jedoch gerade den Anschein, als zitierten Sie Herrn Heimann, indem Sie das Wort "Ausländer" einfügten: Nicht alle scrollen soweit herunter, um zu überprüfen, ob Herr Heimann diesen Begriff gebraucht hat:
Herr Heimann hat diesen Begriff NICHT verwandt.
Die Wortwahl - Zitat aus Herrn Heimanns E-Mail unten - : "nicht Deutsch sprechenden" Mitarb. etc. ist nicht nur NICHT identisch mit - Zitat aus Ihrer E-Mail - ""Ausländer"". Sie enthält vielmehr die Bitte alle Menschen gleichermaßen zu informieren egal welcher Herkunft.
Der Begriff Kultur kam bei mir so an, dass wir einheimischen Damen - falls wir 'es' denn gewesen sein sollten ... - uns mal ordentlich zu schämen hätten, unseren Mitmenschen inclusive unserer Gäste so ein dreckiges Klo zu hinterlassen.
Na ja, so erreicht wohl Jede und Jeden eine Variation Ihrer gewiss auch wohlmeinend geäußerten Botschaft.
Hoffentlich landen wir alle - ungeachtet unserer Herkunft - dennoch bald wieder möglichst sanft auf dem Boden des realen Miteinanders.
Mit herzlichen Grüßen
Angelika P.
Freie Universität Berlin
Fachbereich Mathematik und Informatik
Von: S., Enrico
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Hallo an alle Diskussionwilligen,
würdet ihr die Diskussion bitte nicht über den Mailverteiler führen. Dieser
unsägliche Spam nervt!
Viele Grüße
Enrico
Von: R., Knut
An: all-replies@math.fu-berlin.de
Betreff: Re: Toiletten
Liebe FB-Angehörige (FB=Fachbereich, Anm. d. Red.),
Herr Heinemann hat offensichtlich darum gebeten, seine in Deutsch formulierte Mail "auch" nicht-deutschsprachigen FB Mitgliedern zur Kenntnis zugeben (da dies sie in Deutsch ja nicht lesen können).
Ansonsten hat er "Mitmenschen" angesprochen.
Wer noch weitere Interpretationen, Gegendarstellungen etc. hat, möge das doch bitte NICHT mehr über "all" machen.
Gruß,
Knut R.
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